Die Informationen, die wir Ihnen auf dieser Website zu modernen hormonellen Verhütungsmethoden geben, sind allgemeiner Natur. Sie können nur der Orientierung dienen und intensive Gespräche mit Ihrem Frauenarzt nicht ersetzen. Erst danach sollten Sie sich für einen Wechsel bzw. Einsatz einer neuer Verhütungsmethode entscheiden. Um Sie auf die Gespräche vorzubereiten, informieren wir Sie im Folgenden über die mögliche Vorgehensweise Ihres Arztes.
Ihr Arzt will auch beim Thema Verhütung nur das Beste für Sie. Dafür ist es nötig, dass er möglichst viel über Sie weiß. Denn nur so kann eine fundierte Entscheidung für bzw. gegen eine Verhütungsmethode getroffen werden. Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihr Frauenarzt Ihnen eventuell folgende Fragen stellt:
- Haben Sie einen oder wechselnde Sexualpartner?
- Wie häufig haben Sie Intimverkehr?
- Wollen Sie die Verhütungsmethode selbst anwenden können?
- Haben Sie häufiger Magen-Darm-Probleme?
- Ist eine Schwangerschaft innerhalb der nächsten Jahre geplant?
Hormonelle Verhütungsmethoden haben immer einen Einfluss auf Ihren Körper – in manchen Fällen nicht nur durch die abgegebenen Hormone, sondern auch durch die Anwendung selbst. Deshalb müssen bei der Wahl der Verhütungsmethode Ihr derzeitiger Gesundheitszustand (auch evtl. Rauchen) und Ihre früheren Krankheiten berücksichtigt werden. Zusätzlich führt Ihr Frauenarzt in der Regel auch eine körperliche Untersuchung durch – ähnlich der jährlichen Kontrolluntersuchung. Sie umfasst in der Regel:
- Untersuchung der Brust
- Untersuchung des Beckens
- Harn- und Bluttests
- Blutdruckkontrolle
- Messung von Größe und Gewicht
Wenn Sie eine neue Verhütungsmethode in Erwägung ziehen, haben Sie natürlich Fragen. Unsere Empfehlung: Fragen Sie alles, was Ihnen auf dem Herzen liegt – schließlich geht es um Sie! Und Ihr Arzt berät Sie gern. Was Sie auf jeden Fall immer fragen sollten:
- Wie wirksam ist die Methode?
- Wie einfach ist die Anwendung?
- Was geschieht, wenn ich die Einnahme versäume?
- Welche Nebenwirkungen kann es geben?