Auch Frauen, die ihr Baby stillen, können mit dem Hormonstäbchen verhüten. Denn dieses Präparat gehört zur Gruppe der so genannten rein gestagenhaltigen Verhütungsmethoden. Frauen, die sich das Hormonstäbchen einsetzen lassen, genießen für bis zu drei Jahre Empfängnisschutz.
Das Hormonstäbchen ist ein ca. 4 cm kurzes und 2 Millimeter dünnes Kunststoffstäbchen, das der Frauenarzt unter örtlicher Betäubung einsetzt. Eingelegt wird das Stäbchen unter die Haut auf der Innenseite des Oberarms, wo es dann bis zu drei Jahre sicher schützt. Das Stäbchen kann jederzeit vom Arzt entfernt werden. Spätestens nach 36 Monaten muss es aber durch ein neues ersetzt werden, das an die gleiche Stelle eingesetzt wird.
Einmal im Körper, gibt das weiche Stäbchen kontinuierlich geringe Mengen des Gelbkörperhormons (Gestagen) in die Blutbahn ab. Es beruht auf einem mehrfachen Wirkprinzip: Zum einen wird der Eisprung unterdrückt, zum anderen der Schleim im Gebärmutterhals so verdickt, dass Spermien nur schwer oder gar nicht durchkommen. Darüber hinaus verändert das Hormon die Gebärmutterschleimhaut, wodurch sich eine befruchtete Eizelle nicht einnisten könnte.
- Änderung des Blutungsmusters
- Nicht geeignet bei akuten Thrombosen, Embolien oder schweren Lebererkrankungen
- Bis zu drei Jahre Empfängnisschutz
- Sehr sichere Methode
- Geringe Hormondosis
- Bei Östrogen-Unverträglichkeit geeignet
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Ihr Frauenarzt berät Sie gern und hilft Ihnen beim Finden der für Sie passenden Verhütungsmethode.